Der Fachverband 

An wen richtet sich der Fachverband Rheumatologische Fachassistenz e.V.?
Unsere vorrangige Zielgruppe sind selbstverständlich Absolventen der Weiterbildung "Rheumatologische Fachassistenz". Des Weiteren wendet der Fachverband sich an das gesamte medizinische Fachpersonal, welches bereits Erfahrung im rheumatologischen Fachbereich hat und interessiert an Neuerungen in der Rheumatologie und an kommunikativem Austausch ist.
Hierzu gehören auch berufserfahrene medizinische Fachangestellte der Rheumatologie, Studynurses, Krankenschwestern / Krankenpfleger, MTA´s und aus den rheumatologisch versorgenden nichtärztlichen angrenzenden Berufsgruppen.

Wie werde ich Mitglied?
Gleich hier über die Homepage Online registrieren oder im Downloadbereich das Antragsformular ausfüllen und an die angegebene Adresse postalisch oder per E-Mail senden.

Die Mitgliedschaft beträgt 48,- Euro pro Jahr. Der Fachverband finanziert sich durch diesen Mitgliedsbeitrag.

Welches sind die wichtigsten Argumente für eine Mitgliedschaft im Verband?
Ähnlich, wie auch die Ärzteschaft der Rheumatologie sich formiert hat, möchten wir eine intensivere Zusammenarbeit in unserer Berufsgruppe mit regelmäßiger fachspezifischer Kommunikation auf- und ausbauen. Wir möchten mithelfen, zukunftsorientiert eine optimale und qualifizierte Patientenversorgung zu gewährleisten.

Inwieweit können auch die Ärzte, mit denen Sie und Ihre Kolleginnen/Kollegen zusammenarbeiten, von der Arbeit und den Möglichkeiten des Verbands bzw. dem Engagement seiner Mitglieder profitieren?

Durch engagierte fachspezifisch ausgebildete Mitarbeiter. Ärzte erwarten zunehmend selbstständige Arbeit in der Patientenversorgung, sei es z. B. bei der Therapiedurchführung, der regelmäßigen Dokumentation, der Durchführung von rheumatologischen Assessments oder telefonische Beurteilung der Beschwerdesymptomatik bei der Terminvergabe. Wir können die Ärzte entlasten, indem Patienten gezielt einbestellt und Arbeitsabläufe individuell angepasst optimiert werden. Es bleibt mehr Zeit für Neuvorstellungen oder für intensiveren Gesprächs- oder Untersuchungsbedarf. Diese Möglichkeit der Delegation von ärztlichen Leistungen wird vom BDRh begrüßt und als zielführend erachtet.

Welches sind die wichtigsten Ziele des Fachverbandes?

Unser vorrangiges Ziel ist es, das erlernte, fachspezifische Wissen auch weiterhin auf aktuellem Stand zu halten und sich aktiv um neue Informationen zu bemühen. Der Bereich Rheumatologie entwickelt sich rasch weiter, hier gilt es, den aktuellen medizinischen Kenntnisstand auch dem Fachpersonal zukommen zu lassen. Ebenso wichtig ist es, die Weiterbildung der Fachassistenz kontinuierlich und ziel orientiert zu fördern.
Weitere Punkte sind: Regelmäßiger Informationsaustausch auch überregional; Steigerung der Selbstständigkeit und intensivere Arbeit am und mit dem chronisch kranken Patienten, Interdisziplinäre Kommunikation und Vernetzung mit den verschiedenen Gesellschaften und Verbänden der Rheumatologie, Studienassistentinnen, Physio-/ Ergotherapeuten und den fachübergreifenden Mitarbeitern anderer Fachgruppen und die Kooperation mit Ärzten und deren Umfeld. Neben dem persönlichen Kontakt z. B. auf Mitgliederversammlungen können sich die Mitglieder auf dieser Internetplattform z. B. über die Neuerungen aus dem Bereich der Rheumatologischen Medizin informieren.

Gemeinsame Ziele:

  • Wir-Gefühl stärken und gemeinsam viel bewegen!
  • Professionalisierung des Assistenzberufes
  • Wirkungsvolle Unterstützung in Praxis und Klinik, Delegation/ RFA-Sprechstunde
  • Fort- und Weiterbildung für mehr Fachkompetenz
  • Kontakte untereinander knüpfen und Zusammenarbeit fördern
  • Zukunftsorientierte Verbesserung der Patientenversorgung
  • Förderung der beruflichen Weiterqualifizierung RFA und RFAplus

Veranstaltungen unter Mitwirkung des Fachverbandes - Fachübergreifende Thematik
Die Fortbildungsveranstaltung Qualitäts-Zirkel für Rheumatologische Fachassistenz wurde im März 2009 durch Chugaipharma ins Leben gerufen. Das Treffen und der Austausch der gleich gesinnten Teilnehmerinnen und Teilnehmern, kombiniert mit ausgefallenen Themen, führte mit einer gewissen Eigendynamik zur einer Symbiose. In der Zwischenzeit haben 3 weitere Qualitäts-Zirkel stattgefunden, die in Zusammenarbeit vom Industrieaußendienst und dem Fachverband als Programmpunkte interressante Themen wie z.B. Welche Rolle spielt die Psyche bei der rheumatoiden Arthritis?, Leben mit der Diagnose chronische rheumatoide Polyarthritis- Patienten berichten-, Zukunft der rheumatologischen Versorgung, Rheuma und Demenz, Eular-Nachlese, Medizinisches Arbeitsrecht für die Praxis, Atementspannung bei Stress und Schmerzen, Familienplanung und Schwangerschaft bei rheumatischen Erkrankungen erarbeitet haben. Auch 2011 werden die Symposien weitergeführt.

Interdisziplinär über den eigenen Fachbereich hinaus
Der Blick über den Tellerrand in unserem täglichen Arbeitsumfeld soll hier unser Leitfaden sein, denn zahlreiche Erkrankungen erfordern eine interdisziplinäre Betreuung der Patienten. Das Prinzip Entzündung führt zu unterschiedlichen Organmanifestationen, welches eine intensive, qualifizierte und fachübergreifende Betreuung unserer chronisch kranken Patienten erfordert.
Diese Verbindung der Assistenz-Berufsverbänden, beispielsweise der FA-CED (Fachgesellschaft für Assistenzpersonal-CED) spielt dabei eine wichtige Rolle spielen. Internationale Vernetzung besteht durch die Eular-HPR Mitgliedschaft seit 2017.